Geschichte des Vereins Kinder von nebenan e.V.

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Kinder von nebenan e.V. ist ein Verein mit derzeit 14 eingetragenen Mitgliedern. Er wurde im März 1993 gegründet.

Seine Geschichte reicht in das Jahr 1990 zurück. Damals überlegten Eltern Friedrichshainer Kinder und P&aauml;dagogen der Schule in der Lasdehner Straß, was man tun könne: Mit dem Ende der DDR waren nicht nur die politischen und schulischen Gängelungen zu Ende, es verschwanden auch zahlreiche Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen.

Hier setzten die Überlegungen ein: neue Freizeitangebote im schulischen Kontext wurden entwickelt: An den Nachmittagen, an Wochenenden und in den Freizeiträmen gab es für die Kinder Angebote, die sie ohne Hürden nutzen konnten. Keine Mitgleidschaft in einer Organisation, kein Bekenntnis zu einer Partei oder zu einer weltanschaulichen Ausrichtung war notwendig.
Die Angebote sollten nicht nur den Kindern einer Schule zugute kommen; jedem Kind, das Lust hatte, sollte es möglich sein, die Angebote zu nutzen. Da neben der heutigen Grundschule in der Lasdehner Straße eine Sonderschule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ihre Arbeit begonnen hatte, war es Anspruch der Initiatoren des Vereins, die Angebote auch für Kinder mit besonderem Bedarf auszugestalten. So entstand bereits in der Gründungsphase der Anspruch integrativ zu arbeiten.

Der Elan dieser Anfangsjahre half, die dazu notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. So wurden bereits seit 1991 alle Ferienfahrten als integrative Fahrten geplant und durchgeführt.

Der Verein ist seit 1994 als Träger der freien Jugendhilfe im Sinne § 75 Abs. 1 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes öffentlich anerkannt.

Im Ergebnis einer Ferienfahrt 1994 konzipierten die teilnehmenden Kinder aus der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule einen Freizeitclub für sich. Ihr Gedanke dabei war, dass sie sich auch nach der Verabschiedung aus dem Hort in der 5. Klasse nachmittags treffen und spielen wollen. Grundgedanke des Konzeptes waren eigene Räume für gemeinsame Freizeitbeschäftigungen auch mit den Kindern aus der Nachbarschule. Insbesondere für Disko, für Malen und Basteln und für Toben. Der Schulclubgedanke war geboren. Ab September 1994 arbeitet der Schulclub zunächst bis 1996 in der Lasdehner Straße, ab November 1996 in der Pettenkoferstraße.

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